Deshalb reicht es heute längst nicht mehr, wenn eine Paketstation nur stabil gebaut und wetterfest ist. Sie muss auch digital zuverlässig geschützt sein. Bei ALFA3 ist Sicherheit kein Extra, das man später irgendwie ergänzt, sondern von Anfang an ein Grundprinzip. Es zieht sich von den ersten Konzeptentscheidungen über den laufenden Betrieb bis hin zu Softwareupdates durch.



Was das konkret heißt, haben wir mit Radim Skládaný besprochen. Er ist Softwareentwickler und arbeitet an der Systemarchitektur und an Sicherheitsfunktionen für smarte Lagersysteme.
Interview mit Radim Skládaný, Softwareentwickler
Warum sollte man Sicherheit angehen, bevor ein Problem auftritt?
„Man hört oft, dass eine Paketstation robust, langlebig und zuverlässig sein müsse. Über den Schutz vor digitalen Risiken wird dagegen viel weniger gesprochen, obwohl der genauso wichtig ist. Jedes Gerät, das im Netzwerk hängt, kann zum Ziel werden. Darum denken wir von Anfang an über Sicherheit nach. Wir warten nicht, bis irgendwo ein Problem auftaucht. Sicherheit ist keine Reaktion auf Vorfälle, sondern ein fester Bestandteil des Designs, ebenso wie Mechanik, Elektronik oder das Servicekonzept. Eine Station steht viele Jahre. In dieser Zeit ändern sich die Rahmenbedingungen, Bedrohungen entwickeln sich weiter, Integrationen ändern sich. Für langfristige Zuverlässigkeit muss das digitale Fundament genauso solide sein wie das Gehäuse.“
Was macht eine Paketstation wirklich sicher?
„In der Praxis gibt es nicht die eine magische Funktion. Sicherheit entsteht aus einem ganzen Bündel von Maßnahmen in Software, Kommunikation, Firmware und Hardware. Bei ALFA3 sind diese Ebenen so aufgebaut, dass sie sich gegenseitig absichern. Ein einzelnes Problem führt also nicht automatisch dazu, dass das komplette System kompromittiert wird.“
Wie werden Datenschutz und Privatsphäre umgesetzt?
„Die gesamte Kommunikation zwischen Nutzer, System und Station ist verschlüsselt. Das ist die absolute Basis“, sagt Skládaný.
„Rollen und Berechtigungen sind kein Detail. Ein Techniker kann nicht das Gleiche wie ein Administrator, und ein normaler Nutzer kann keine Servicefunktionen ausführen. Jede Rolle hat klar abgegrenzte Rechte.“
Wie sieht es mit der sicheren Kommunikation der Geräte aus?
„Datenübertragung und Fernwartung laufen über getrennte Kommunikationswege. Das senkt das Risiko und sorgt dafür, dass das System übersichtlich und kontrollierbar bleibt. Das ist ein mehrstufiger Schutzansatz. Außerdem spielen wir unterschiedliche Angriffsszenarien durch und betrachten das System auch aus Sicht eines Angreifers, nicht nur aus unserer eigenen Perspektive.“
Sind Firmware und Hardware sicher? Wie gehen Sie mit ungewöhnlichen Situationen um?
„Wir signieren die Firmware digital. Selbst wenn jemand versuchen würde, eine nicht freigegebene Version aufzuspielen, würde das Gerät diese ablehnen. So wissen Betreiber, dass auf der Paketstation nur geprüfte Software läuft.“
Warum darf Offenheit bei Integrationen nie zulasten der Sicherheit gehen?
„Paketstationen laufen heute nur selten für sich allein. Meist sind sie Teil eines größeren Ökosystems, und Integrationen sind für unsere Partner entscheidend“, erklärt Radim. „Diese Offenheit darf aber nie auf Kosten der Sicherheit gehen. Integratoren können unser System schnell anbinden und wissen gleichzeitig, dass alles innerhalb klar definierter Sicherheitsgrenzen abläuft. So eignet sich die Lösung für Handel, Logistik, Gesundheitswesen, Städte und öffentliche Verwaltung, wo die Anforderungen hoch sind und Datenschutz eine zentrale Rolle spielt.“
Wie geht es weiter: Anomalieerkennung und Reaktion in Echtzeit
Wir arbeiten an intelligenten Modellen, die ungewöhnliches Verhalten in Echtzeit erkennen können, sowohl physisch als auch digital. Mit Machine Learning können wir Reaktionszeiten von Minuten auf Sekunden verkürzen“, sagt Skládaný. „Damit haben Betreiber eine bessere Chance, zu reagieren, bevor sich eine Situation zuspitzt.“
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Sichere Abholpunkte für das 21. Jahrhundert
Eine moderne Paketstation ist längst nicht mehr nur ein Metallkasten mit Fächern. Sie ist ein vernetztes Gerät mit durchdachter Software, Kommunikation, Fernverwaltung und Sicherheitslogik im Hintergrund. Bei ALFA3 sind wir überzeugt, dass die Kombination aus hochwertiger Hardware, zuverlässiger Software und klaren Sicherheitsstandards Abholpunkte schafft, denen Betreiber langfristig vertrauen können und auf die sich Nutzer jeden Tag verlassen.
