Dass diese Marke erreicht wurde, zeigt, wie stark die Bedeutung automatisierter Abholstellen in der modernen Logistik wächst.

Unsere langjährige Zusammenarbeit steht dabei nicht nur für den schrittweisen Ausbau des Netzwerks, sondern auch für technologische und gestalterische Weiterentwicklung. Die neueste Generation der Boxen überzeugt durch ein klareres Design und einen verbesserten Schutz vor anspruchsvollen Winterbedingungen wie Schnee und Eis. Ein weiterer großer Vorteil ist die hohe Betriebszuverlässigkeit, die durch den durchgängigen Einsatz derselben Hardware- und Softwarelösungen erreicht wird. So zeigen auch Off-Grid-Boxen im realen Einsatz eine hohe Stabilität.

Hinzu kommt der ökologische Aspekt: Anlagen mit Solarpanels und Batterien helfen, Emissionen zu senken und eine nachhaltige Zustellung auf der letzten Meile zu unterstützen.
Der Aufbau des OOH-Netzwerks ist eine logistische Herausforderung
Über Strategie, Herausforderungen und die Zukunft der Zustellung in Paketstationen sprachen wir mit Jan Kliner, OOH-Manager der GLS CZ.
In der Tschechischen Republik gibt es aktuell etwa 15.000 Paketautomaten. Was ist für GLS CZ der entscheidende Faktor bei der Standortwahl und welche Rolle spielt dabei das Design der Boxen von Alfa 3?
„Heute ist es immer schwieriger, geeignete Standorte zu finden. Dank der Solar-Boxen von Alfa 3 sind wir jedoch deutlich flexibler – wir können sie praktisch überall aufstellen, da wir nicht von einen Stromanschluss abhängig sind. Gleichzeitig ermöglichen uns die hochwertige Oberflächenverarbeitung und die allgemeine Widerstandsfähigkeit, die Boxen auch an exponierteren Standorten zu installieren, selbstverständlich immer im Einklang mit der Gesetzgebung und dem Kodex für die Aufstellung von Boxen.”
Welche Rolle spielt die Zuverlässigkeit von Hardware und Software, wennTausende Sendungen möglichst schnell und kostengünstig zugestellt werden sollen?
„Die Basis des Erfolgs ist ein funktionierendes Netzwerk. Die Boxen müssen rund um die Uhr in Betrieb sein, und genau das gewährleisten die Locker aus Ihrer Produktion. Zu jedem Zeitpunkt sind bei uns maximal 1% der Boxen außer Betrieb, meistens wegen Vandalismus. Dank der robusten Konstruktion wird dabei in der Regel nur der äußere Teil beschädigt, nicht aber die Sendung entwendet.”
Was ist für Sie als Manager entscheidend, um sicherzustellen, dass das Netzwerk ohne Ausfälle läuft?
„Ich brauche Informationen so schnell wie möglich, damit wir sofort reagieren können – idealerweise noch in dem Moment, in dem der Kunde oder der Kurier an der Box steht. Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, den Fernzugriff auch bei Solar-Boxen einzuführen. Dadurch können wir die meisten Probleme sofort und aus der Ferne lösen. Für uns ist entscheidend, dass der Kunde die Box nicht enttäuscht verlässt.”
Der E-Commerce-Markt verändert sich in rasantem Tempo. Wie bewerten Sie die Fähigkeit von Alfa 3, sich an Ihre spezifischen Anforderungen anzupassen?
„Kunden wollen heute ständigen Überblick und Komfort. Die Antwort darauf ist die neue Generation der FLEX-Box, die mit minimalem Energieverbrauch ein modernes Touch-Display bietet. Durch unsere Beteiligung an Entwicklung und Testung verfügt GLS nun über ein Gerät, das genau unseren operativen und kundenorientierten Anforderungen entspricht.”
Was ist Ihre größte Herausforderung in diesem Jahr?
„Wir wollen das Netzwerk auf 3.000 Boxen ausbauen. Mit dem wachsenden Sendungsvolumen wird Effizienz immer wichtiger – wir wollen den Einlegevorgang für Kurierfahrer und die Abholung für Kunden so einfach wie möglich machen. Das ist auch wegen der wachsenden Beliebtheit der etikettenlosen Logistik wichtig, die immer häufiger genutzt wird.”




