Für die Branche ist das ein wichtiger Schritt. Es geht darum, die Zusammenarbeit zwischen den Marktteilnehmern zu fördern, technische Standards zu harmonisieren und die Grundlage dafür zu schaffen, dass Schließfachsysteme effizienter, sicherer und leichter zugänglich werden.
Für uns ist die Gründungsmitgliedschaft nicht nur ein internationaler Meilenstein, sondern vor allem die Chance, die Zukunft einer Branche aktiv mitzugestalten, in der wir seit vielen Jahren zu Hause sind.
ALFA 3Gründungsmitglied
Eine neue internationale Plattform für eine schnell wachsende Branche
Gegründet wurde die ILA im März 2026, offiziell vorgestellt im September 2026 auf der Parcel+Post Expo in London. Dabei waren 13 Unternehmen aus 12 Ländern, die ihre Erfahrung aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Schließfachtechnologie einbringen.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen Hersteller von Paketstationen, Technologieanbieter und weitere Unternehmen, die am Aufbau von Selbstbedienungsinfrastruktur beteiligt sind.
Am Markt sind viele dieser Unternehmen Wettbewerber. Trotzdem verbindet sie ein gemeinsames Interesse: die Branche als Ganzes voranzubringen und Herausforderungen zu lösen, die ein einzelner Hersteller allein nicht stemmen kann.
Der wachsende E-Commerce, veränderte Kundenerwartungen und immer mehr Selbstbedienungsangebote stellen neue Anforderungen an die Zustellinfrastruktur. Paketstationen gehören inzwischen fest zum Stadtbild, zu Einkaufszentren, Firmengeländen und auch zu kleineren Gemeinden.



Mit diesem Ausbau wächst aber auch der Bedarf an einer einheitlichen Fachsprache, an transparenten Anforderungen und an besserer Kompatibilität zwischen unterschiedlichen Lösungen. Genau hier setzt die ILA an.
Gemeinsame Standards als Grundlage für die weitere Entwicklung
Eine der zentralen Aufgaben der ILA ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Betreibern, Anbietern und Kunden mehr Orientierung geben, wenn es um Auswahl und Nutzung von Schließfachsystemen geht.
Die ersten Schwerpunkte des Verbands:
Einheitliche Fachterminologie
ein gemeinsames Glossar, das die Verständigung zwischen Herstellern, Betreibern und Projektauftraggebern erleichtert.
Transparentere Ausschreibungen
praxisnahe Unterlagen und Empfehlungen, wie sich technische und betriebliche Anforderungen klar definieren lassen.
Standardisierung vorantreiben
ein langfristiger Fahrplan zur Harmonisierung ausgewählter technischer Verfahren und Anforderungen.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
gemeinsame Ansätze, um Sicherheit und Qualität von Schließfachlösungen zu bewerten.
Interoperabilität
technische Zusammenarbeit, die es künftig einfacher macht, unterschiedliche Technologien und Logistikplattformen zu verbinden.
Davon profitiert der gesamte Markt. Klar definierte Anforderungen machen Lösungen vergleichbar, senken das Risiko von Missverständnissen in Projekten und helfen, Selbstbedienungsinfrastruktur langfristig effizient aufzubauen.
Ein Grundprinzip bleibt dabei bestehen: gesunder Wettbewerb. Es geht nicht darum, die Produkte einzelner Hersteller zu vereinheitlichen, sondern um eine gemeinsame Basis, auf der vielfältige und innovative Lösungen entstehen können.
Wir bringen die Erfahrung eines tschechischen Herstellers ein
Unsere Beteiligung als Gründungsmitglied knüpft direkt an das an, woran wir seit Jahren arbeiten: die Entwicklung und Herstellung moderner Aufbewahrungs- und Zustellsysteme.
Was wir aus realisierten Projekten, aus der Fertigung und aus der technologischen Entwicklung mitbringen, wollen wir in die fachlichen Diskussionen der ILA einbringen.
Die Gründungsmitgliedschaft bedeutet für uns: direkt an den Gesprächen beteiligt zu sein, die den Markt von morgen prägen, und unsere praktischen Erfahrungen mit anderen bedeutenden internationalen Unternehmen zu teilen.

Branchenübergreifende Zusammenarbeit eröffnet neue Möglichkeiten
Die ILA ist mehr als ein Zusammenschluss von Herstellern. Sie schafft einen Rahmen für den strukturierten Austausch zwischen Unternehmen, die täglich vor ähnlichen technologischen und betrieblichen Fragen stehen.
Ob Sicherheit der Anlagen, Integration von Softwaresystemen, technische Spezifikationen oder die langfristige Nachhaltigkeit im Betrieb: Wer sein Fachwissen teilt, kommt schneller zu Lösungen, die in der Praxis funktionieren.

Für Betreiber von Zustellnetzwerken und andere Kunden kann das künftig heißen: Technologien lassen sich transparenter vergleichen, Investitionen leichter planen, und der Ausbau der Paketstationsinfrastruktur wird insgesamt verlässlicher.
Wir sind überzeugt, dass ein offener fachlicher Dialog und die gemeinsame Arbeit an Standards das Vertrauen in Selbstbedienungstechnologien stärken und ihren Einsatz in weiteren Bereichen des Alltags fördern.
Von der Vorstellung in London zu einer gemeinsamen Zukunft
Offiziell vorgestellt wurde die International Locker Association während der Parcel+Post Expo 2026 in London. Zum Programm gehörte auch ein informelles Treffen der Führungskräfte aus den Mitgliedsunternehmen: Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Prioritäten zu besprechen.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Parcel Lockers
Die Gründungsmitgliedschaft in der ILA ist für uns ein wichtiger Schritt beim Ausbau der internationalen Zusammenarbeit und zugleich die Möglichkeit, die Entwicklung der Branche aktiv mitzugestalten.
Wir wollen auch künftig an modernen Zustelltechnologien arbeiten, Innovationen vorantreiben und an Rahmenbedingungen mitwirken, die weiteres Marktwachstum ermöglichen.
Mehr über die International Locker Association finden Sie unter www.ila.locker.
